Es sind Geschichten wie diese, die die Makerszene in die Mainstream-Nachrichten bringen. Die amerikanische Firma M3D hat auf Kickstarter eine Kampagne zur Finanzierung ihres kostengünstigen 3D-Druckers The Micro gestartet. Das Finanzierungsziel von 50.000US$ für die Kampagne wurde bereits nach wenigen Minuten(!) erreicht. Aktuell steht das Projekt bei einer Finanzierung von etwa 1,7 Mio. US$ – und hat noch 27 Tage Laufzeit vor sich.

Das Kontingent an Geräten für 199$ ist bereits ausgeschöpft, um 299$ (zzgl. Versandkosten) kann aber nach wie vor gepledged werden. Die Geräte sollen ab Oktober 2014 in größeren Stückzahlen ausgeliefert werden.

the-micro2Der 3D Drucker hat einen Druckraum von etwa 11 x 11 x 11 cm, kann sowohl PLA als auch ABS drucken und verfügt – für ein so günstiges Gerät wirklich außergewöhnlich – über Funktionen zur automatischen Kalibrierung und Auto-Leveling. Das 1,75mm Filament kann auf Standard-Spulen außerhalb des Geräts oder auf vom Hersteller angebotenen kleineren Rollen unterhalb des Druckbetts gelagert werden.

Die von M3D mitgelieferte Software soll verschiedene Websites mit Sammlungen von 3D Objekten durchsuchen, ein Objekt downloaden, skalieren und direkt zum Drucker schicken können. Die einfache Nutzung ist damit auch für Einsteiger garantiert.

Der Erfolg! Fluch oder Segen?

In der Vergangenheit gab es gelegentlich Fälle, bei denen sich besonders erfolgreiche Kickstarter-Kampagnen für die jeweiligen Gründer als zweischneidiges Schwert herausgestellt haben (schön beschrieben hier: Pit of Despair und hier: Shapeoko, the Affordable CNC Mill Kit). Wo man vorher vielleicht im kleinen Rahmen 200 Drucker in der Garage bauen wollte, wird plötzlich die industrielle Massenproduktion von 1000en Geräten notwendig. Mit allen Folgeproblemen in der Qualitätssicherung und in der Logistik. Wir sind gespannt, wie die Leute von M3D mit dem Erfolg zurechtkommen.

Zur Kickstarter Kampagne von The Micro

 

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